Beratungsstelle – UPD

Das deutsche Gesundheitssystem ist unübersichtlich. Viele Betroffene und ihre Angehörigen sind daher auf der Suche nach Unterstützung. Seit 2006 berät die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag nach § 65b Sozialgesetzbuch V –kostenfrei vor Ort in 21 regionalen Beratungsstellen sowie über ein gebührenfreies bundesweites Beratungstelefon in drei Sprachen. Die Ratsuchenden erhalten Informationen, Beratung und Unterstützung – frei von Interessen der Krankenkassen, pharmazeutischen Industrie und anderen Akteuren. Dadurch sollen Betroffene leichter sachgerechte Entscheidungen treffen können, in Konfliktsituationen unterstützt werden und ihre Position als eigenverantwortliche Teilnehmer im Gesundheitswesen stärken. Da innerhalb der psychotherapeutischen Behandlung oftmals auch Fragen auftreten, wie z.B. ob und in welchem Umfang ein Anspruch auf Krankengeld oder Rehabilitation besteht, die der Therapeut möglicherweise nicht beantworten kann oder will, bietet es sich an die betroffenen Patienten an die UPD zu verweisen.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)

  • Die UPD versteht sich als Wegweiser und Lotse durch das deutsche Gesundheitswesen.
  • Sie ist ein als gemeinnützige GmbH geführter deutschlandweiter Verbund unabhängiger Beratungsstellen.
  • Sie ist vom GKV Spitzenverband beauftragt, Patientenberatung als Regelleistung für alle Versicherten anzubieten.
  • Sie wird partnerschaftlich getragen von drei großen Organisationen:
    • Sozialverband VdK Deutschland e.V.,
    • Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und
    • Verbund unabhängige Patientenberatung e.V.

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