Akzeptanz- und Commitment Therapie und japanische Kampfkunst


  • Datum

  • Kategorie

    C1
  • Punkte

    15
  • Bundesland

    Brandenburg

Bereicherung der therapeutischen Arbeit

Akzeptanz- und Commitment Therapie und japanische Kampfkunst

Kurzbeschreibung ACT Orientierung und Haltung mit Ninjutsu* erlebbar machen
*(Ninjutsu = japanische Kampfkunst, wörtlich: ´die Kunst des aus-dauernden Herzens`)
Die Akzeptanz- und Commitment Therapie will KlientInnen und TherapeutInnen dabei unterstützen, eine Haltung zu entwickeln, die flexibel gegenüber Kontexten und deren Veränderung ist. Um diese Haltung anerkennen und aneignen zu können, bedarf es Bereitschaft. Die Bereitschaft Schmerzen und Leid anzunehmen, Perspektiven zu wechseln sowie Werte und Ziele in der Gegen-wart wirksam vorwegnehmen zu können. (Nicht-)Kampfstellungen und Bewegungsmuster aus dem japanischen Ninjutsu, selbst ent-standen aus jahrtausendaltem Bewegungs- und Wahrnehmungs-training, machen diese Haltung erlebbar und dadurch einübbar. Sie fördern die Prozesse der Distanzierung von Gedanken, inten-sivieren die Gegenwartswahrnehmung und lösen problematische Kampfhaltungen. (Nicht-)Kampfstellungen (Kamae) sind nur an-fangs körperliche Stellungen. Später sind es innere Stellungen oder Haltungen. Kamae sind in ständiger Bewegung des Körpers und Geistes. Jede Stellung wird nur solange beibehalten, wie es nötig ist. Sie sind Ausdruck des inneren Zustandes und umge-kehrt auch Wege ins Innere. Ziel ist es, sie in den alltäglichen Bewegungsablauf zu übernehmen.
Voraussetzungen: ACT und bewegungsorientierte Ninjalehre wi-derstreiten scheinbar dem gesunden Menschenverstand konven-tioneller Therapieansätze. Daher ist es notwendig, neben einer praktischen Bereitschaft zum Ausführen und Üben kleinerer Be-wegungsabläufe, Körperstellungen und Angriffs- wie Verteidi-gungshaltungen eine Bereitschaft mitzubringen, konventionelle therapeutische Haltung im Therapieprozess aktiv einzusetzen. Kampferfahrung ist nicht erforderlich jedoch Grundkenntnisse und –erfahrungen von ACT und dem Konzept der Kreativen Hoff-nungslosigkeit.

Zielgruppe Psychotherapeuten, PiAs, Fachkräfte und Therapeuten aus psy-chosozialen und gesundheitlichen Berufen

Lernziele Die ACT Haltungen der Offenheit (Akzeptanz), Zentriertheit (Ge-genwartsorientierung) und Engagiertheit (Werteorientierung) sin-nesorientiert zugänglich, in ihrer Funktion begreifbar und für den Arbeitskontext abrufbar werden lassen. In der therapeutischen Arbeit und im Selbstumgang dadurch flexibler, wirksamer und umsichtiger werden. Einzelne Übungen und Metaphern für Klien-tInnen bereitstellen können.


Veranstalter

DGVT e.v. Tübingen
Ansprechpartner: Ludmila Krauter
E-Mail: fortbildung@dgvt.de
Telefon: 07071 / 943-4434
Fax: 07071 / 953 43 5


Veranstaltungsort

Sakamoto Bunbu Ryodo
Dortusstraße 62
14478